10 Jahre alo-reisen.de

Vor genau 10 Jahren haben wir die Domain alo-reisen.de registriert. Nach den Anfängen mit irgendwelchen vorgefertigten Seiten wollten wir unabhängig und vor allen Dingen werbefrei sein. Auf der Grundlage von WordPress wurde es dann möglich. Seitdem habe wir viele schöne Reisen unternommen und hier davon berichtet. Das Bloggen gehört für uns inzwischen zur Reise dazu – man blickt abends beim Schreiben bewusster auf den Tag zurück, sichtet und sortiert die ersten Fotos und legt dabei automatisch auch eine Ruhepause ein.

Und unsere Leser haben auch ihre Freude daran. Sehr oft lesen wir auch selbst in unseren alten Reiseberichten. Man vergisst im Laufe der Jahre doch viel ;-) .

Und so sah die Blogzentrale 2008 aus:

Da gab es noch kein internationales Roaming und wifi in den Hotels war auch noch kein Standard. Zum Glück ist es heute viel einfacher und oft vom Handy aus zu machen. So feiern wir heute unser Jubiläum und planen die nächste Reise. Diesmal ist wieder Natur, Angeln und Camping dran. Wir freuen uns schon drauf. Bis dahin liebe Grüße von Anne und Oliver

Bastei

Sonst stehen wir Ostersonntag gerne früh auf und gehen zur Osternacht in die Kirche. Heute um 5 Uhr morgens waren wir wach und entschieden uns für einen frühen Aufbruch zur Bastei. Wir waren uns auch fast alle einig 😉.

Die Bastei zählt zu den meistbesuchten Touristenattraktionen der Sächsischen Schweiz. Von der Bastei fällt das schmale Felsriff über 194 m steil zur Elbe ab. Sie bietet eine weite Aussicht ins Elbtal und über das Elbsandsteingebirge. Und um kurz nach 8 waren wir auch noch fast alleine dort. Um 9 Uhr hatten wir dann alle Fotospots durch und wärmten uns bei einem Kaffee im Berghotel auf. War bei 0 Grad, gefühlten -5, auch nötig.

Bergab ging es durch die Schwedenlöcher, wieder hoch zum Hockstein, wieder runter ins Polenztal und nach dem Mittagessen wieder hoch nach Waltersdorf. Nach 17 Kilometern bergauf und bergab haben wir für heute genug.

Pläne für die nächsten Besuche in dieser Gegend haben wir auch schon, aber morgen geht’s erstmal Richtung Heimat.

Hier noch die Bilder von heute:

Elbsandsteingebirge

Da Lisa uns schon länger das Wandern im Elbsandsteingebirge ans Herz gelegt hat, wollen wir die vier Ostertage dafür nutzen. Nach der Anreise aus Gelnhausen und Berlin haben wir uns am Karfreitagmorgen in Bad Schandau getroffen. Ferienwohnung bezogen, Wanderschuhe geschnürt und los ging’s. Am ersten Tag von Schmilka aus und heute dann Start im Bielatal. Super tolle Gegend und komisch, dass wir noch nie hier waren…

Hier kommen ein paar Bilder:

Stralsund 2

Vorgestern hat es mal nicht geregnet und wir haben eine 20 Kilometer-Wanderung gemacht. An der Küste total easy, weil hier keine Berge sind. Unser Plan war, am Zielort im dortigen Hafen eine schöne Mittagspause einzulegen. Tja, dumm gelaufen – alles zu. Sogar das Hotel. So blieb uns nur die Rückreise mit dem Bus und ein verspätetes Mittagessen in Stralsund. Aber die Wanderung war super.

Gestern haben wir dann einen Museumstag im Regen gemacht und waren im Ozeaneum. Eigentlich dürften die momentan nur reduzierten Eintritt nehmen, da das große Meeresbecken gerade renoviert wird und man nur einen Film auf einer großen Leinwand sieht. Die Fische werden gerade in andere Becken umgesetzt und wir sahen den Transport eines Hais, der von einem Filmteam begleitet wurde. Auf dem Dach des Ozeaneums leben einige Humboldt-Pinguine, denen das Schietwetter nichts ausmachte.

Viel netter fanden wir heute das Meeresmuseum mit den Meeresschildkröten. Nicht so überlaufen und viel entspannter. Und das Museum ist in einer umgebauten Kirche und das macht es nochmal interessanter. Es sind zwei Zwischendecken eingezogen und man kommt bis unters Kirchendach.

Ansonsten machen wir weiterhin Fischdiät und testen die örtlichen Restaurants. Und natürlich eine der ältesten Hafenkneipen Deutschlands. Zur Fähre gibt es seit 1332 und zu unserem Glück ist sie nur eine Minute von unserer Pension entfernt. Das schafft man auch ohne Regenschirm. Morgen fahren wir noch für einen Tag nach Berlin, dann ist der Kurzurlaub auch schon wieder rum. Aber wir planen schon wieder :-)

Stralsund

Erste Reise 2018. Diesmal sind wir mit dem Zug unterwegs, nach dem Camping unsere zweitliebste Reiseart. Da beginnt die Entspannung schon am ersten Bahnhof. Den Jahreswechsel erlebten wir in Schwerin, und trotz des Regens konnten wir uns die Stadt und das Schloss angucken. Einen Tag machten wir einen Ausflug nach Wismar. An Neujahr ging es dann über Rostock nach Stralsund, und hier lassen wir jetzt vier Tage die Seele baumeln.

Amecameca

Nach drei Tagen in Mexiko-Stadt brauchten wir heute mal etwas Natur um uns rum. Da wir hofften, doch noch einen Blick auf den Popocatépetl erhaschen zu können, sind wir mit dem Bus nach Amecameca gefahren. Die Webcam dort verhieß nichts Gutes, aber wir hofften auf unser Glück und einen aufreißenden Himmel.

Nach eineinhalb Stunden Fahrt empfingen uns tief hängende Wolken und ein Ort, der heute nicht mit Besuchern gerechnet hat. Was am Wochenende wie am Schnürchen klappt, nämlich der Transport zu den Vulkanen, war für heute nicht geplant. Wir beschäftigten drei Leute der Touristeninformation. Wir suchten nach einer Möglichkeit, zum Paso de Cortes zu fahren, um wenigstens etwas in Vulkannähe zu wandern. Am Ende bot sich ein 73-jähriger Rentner an, mit uns hinzufahren. Aber um 14 Uhr müsse er zurücksein, wichtiger Termin. Klar, Mittagessen. Als er dann sein Auto holte, brachte er noch einen Kumpel mit. So fuhren die beiden Opis mit uns auf 3700 Meter zum Paso de Cortes. Das ist die niedrigste Stelle zwischen den beiden Vulkanen, die schon Hernan Cortes 1519 bei der Eroberung des Aztekenreichs nutzte. Das Glück war uns nicht hold, es blieb bewölkt und wir haben keinen Vulkan gesehen. Dafür sind wir da oben eine Stunde gelaufen und die beiden haben uns nett unterhalten. Wir mussten natürlich unser Tempo etwas drosseln, aber bei der dünnen Luft war das vielleicht ganz gut.

Im Ort ist vom Erdbeben die Kirche am meisten beschädigt. Ein Turm ist halb abgefallen und der Glockenturm ist kurz vor dem Zusammenbruch. 

Nicht der tollste Urlaubstag, aber da wir in Mexiko-Stadt im Laufe der letzten Jahre alles Sehenswerte angeguckt haben, war das für unseren letzten Tag hier doch die beste Option. Aber halt, ein Taxifahrer erwähnte da ja noch ein Museum. Nein, da waren wir noch nicht. Aber naja, wir kommen ja sicher wieder… Hasta luego!