Starkregen in Buenos Aires

Zum Glück hatten wir auch schon schönes Wetter in Buenos Aires. Heute war es zum Davonlaufen. Gewitter schon am frühen Morgen, eiswürfelgroße Hagelkörner nach dem Frühstück, den ganzen Tag hat es wie aus Eimern geschüttet. Das rettende Café zum Mittagessen, der Markt in San Telmo zum Nachmittagskaffee. Mal sehen, was der Abend noch so bringt. Ein lauer Sommerabend mit Cocktail auf einem der schönen Plätze wird es sicher nicht. Die Temperatur ist um über 10 Grad gefallen, aber immer noch 20 Grad wärmer als in Deutschland. Langsame Umgewöhnung…

Verlosung

Als Erinnerung:

Wir werden unter allen, die unsere Beiträge kommentiert haben, argentinische Mitbringsel verlosen. Unser Urlaub ist Samstagmorgen um 11.20 Uhr mit der Landung in Frankfurt vorbei. Alle bis dahin abgegebenen Kommentare kommen in den Lostopf –  wir haben aber entschieden, dass jeder nur eine Chance bekommt.

Unser Beitrag von heute kommt dann später, jetzt nur diese Erinnerung.

Valparaiso

Valparaiso ist eine chilenische Hafenstadt nördlich von Santiago de Chile. Sie ist bekannt durch die farbenfrohen Häuser auf den Hügeln der Stadt. Im unteren Bereich der Stadt Richtung Hafen ist hektische Betriebsamkeit. Etliche Autos und Busse fahren durch die Straßen, am Straßenrand stehen Händler und es ist unheimlich laut. An mehreren Stellen fahren Aufzüge (eigentlich eher Seilbahnen) auf die Hügel. Wir sind natürlich erstmal hoch gelaufen, wir haben ja auch massig Zeit. Morgens ist nämlich noch nichts los, bzw. alle Cafés haben noch zu.

Diese Aufzüge wären perfekt für Gelnhausen. Einer die Schmidtgasse hoch, einer die Dürich. Würde uns reichen. Die Finanzierung wäre sicher etwas schwierig, denn hier kostet eine Fahrt, egal ob hoch oder runter, 100 Pesos – das sind 13 Cent. Wir haben heute den Aufzug nach unten genommen, ist schonender für die Knie ;-)

Der Cerro Alegre ist der bei Touristen beliebte Hügel, hier sind auch viele Restaurants, Hotels und Kunstgalerien. Die bunt bemalten Häuser stehen dicht an dicht, kunstvoll bemalte Häuser neben halb verfallenen Gebäuden. Wir werden in den nächsten Tagen mal den direkten Vergleich haben, wenn wir mal abends in die Ecke gehen. Heute gegen 11 Uhr war noch nicht so viel los. Hier ein erster Eindruck:

Cementerio de la Recoleta

Friedhöfe in anderen Ländern sind ja immer interessant und der Friedhof La Recoleta in Buenos Aires ist es auch. Wie in einer Reihenhaussiedlung steht hier Gruft an Gruft. Einige sehr schlicht, andere pompös. Vernachlässigte und super gepflegte Grabstätten nebeneinander. Etwas seltsam wirkt es, zum Teil die Särge darin zu sehen. Und auch hier sind wieder einige auf Hochglanz geputzt, andere halb verfallen. Nach oben sind die Gruften offen, meistens geht es per Treppe noch weiter unter die Erde. Bei einigen war heute Putztag und der Marmor wurde gewienert.

Auf besonderen Wunsch von Frau B. besuchten wir dann natürlich Anziehungspunkt Nummer eins auf diesem Friedhof. Das Grab von Evita, Eva Perón.  Ganze Reisebusse werden hier rausgelassen und rumgeführt. Also nicht zu verfehlen, immer der Menschenmenge nach. Wir waren natürlich früh hier und waren noch fast alleine.

Vor dem Friedhof steht ein riesiger alter Baum, dessen tiefhängende Äste mit stabilen Säulen abgestützt sind. So bildet er ein schützendes Dach über viele Quadratmeter, fast bis über das Café, in dem wir dann Pause gemacht haben.

Buenos Aires hat übrigens nicht die gute Luft, die der Name der Stadt verspricht. Und wir haben noch keinen Werktag mit Berufsverkehr gehabt, denn heute ist Feiertag. Mal sehen, wie die Luft dann morgen ist.

Hier ein paar Fotos von heute:

Recoleta

 

San Telmo

Wir mussten heute natürlich den Flohmarkt in San Telmo besuchen. Der ist hier immer sonntags und wir sind nur diesen Sonntag hier in der Stadt.

San Telmo ist das älteste Stadtviertel von Buenos Aires, die Straßen sind aus grobem Kopfsteinpflaster und es hat insgesamt so eine Mischung aus runtergekommen und schick. Vor allem für die Touristen schick gemacht. Es gibt Tango zum Kaffee und massenhaft Souvenirs.

Der Flohmarkt ist schon klasse und es gibt richtig alte Sachen und viele handwerklich sehr ausgefallene Sachen. Viel aus Leder und Wolle und Silberschmuck. Und wir hatten unser erstes Steak zum Mittagessen. 350 Gramm, wir wollen’s ja nicht gleich übertreiben. Da saßen wir dann in einer 150 Jahre alten Kneipe, die täglich von 8 bis 4 Uhr aufmacht. San Telmo soll besonders abends rammelvoll sein, nachts dann aber eher ein nicht so sicheres Viertel. Das kann uns aber egal sein, zu der Zeit schlummern wir dann friedlich.

Hier sind jetzt die versprochenen ersten Bilder: