Auszeit

Nach vorerst abgeschlossenen Renovierungs- und Umbauarbeiten nehmen wir uns in der Winterpause eine Auszeit und schwirren mal für 10 Tage ab. Wir haben uns eine Ferienwohnung im Norden Mallorcas gebucht, werden dort mal wieder richtig die Seele baumeln lassen, einen Haufen Bücher und Unmengen Tapas verschlingen. Gelegentlich berichten wir dann hier vom aktuellen Erholungsstatus. Hasta luego.

Anne :sunglasses:  und Olli :cool:

Dreikönigstag

Nach einem angenehmen Flug haben wir gestern unseren Mietwagen abgeholt und sind nach Pollenca gefahren. Pollenca ist ein 9000 Einwohner-Städtchen und liegt im Norden Mallorcas, ca. 10 km von der Küste entfernt. Klima: 20 Grad – perfekt!

Gestern Abend ging hier der Umzug der heiligen drei Könige durchs Dorf. Eine Riesen-Gaudi, denn in Spanien bekommen die Kinder am Dreikönigstag ihre Weihnachtsgeschenke. Mit Engeln, Kamelen und Musikkapellen zogen die drei Heiligen auf den Marktplatz und nahmen auf der Bühne Platz. Für uns gab es keine Geschenke – wir blieben bei Tapas, Bier und Churros.

Unsere Ferienwohnung ist perfekt ausgestattet und direkt in der Altstadt. Heute müssen wir Brennmaterial für den Kamin besorgen, denn abends ist es doch etwas kühl.

Kap Formentor

Januar ist nicht unbedingt die beliebteste Reisezeit für Mallorca.  Können wir gar nicht verstehen, denn das Wetter ist tagsüber angenehm warm und selbst so Ausflugsziele wie das Kap Formentor kann man recht ungestört genießen. Zudem empfängt die Kap-Katze die wenigen Touristen erfreut und kraulwillig. Die meisten Hotels und Restaurants haben Winterpause, aber man kann am Tag eigentlich auch nur ein „menu del dia“ essen, also sind wir ausreichend versorgt. Und abends kann man uns kaum vom Kamin weglocken. Heute werden wir vielleicht den Puig de Maria besteigen – vielleicht auch erst morgen, wir haben ja Urlaub.

Santuari de Santa Maria de Lluc

Wir haben gestern einen Wallfahrtsort in der Serra de Tramuntana besucht. Außer der schwarzen Madonna und einer Handvoll Bauarbeiter war niemand da. Sogar der dort ansässige Knabenchor hat Ferien. Und das Museum war zu. Aber die Fahrt dorthin war wunderschön – trotz der Serpentinen. In der Stadt Inca im Landesinneren haben wir ein Päuschen eingelegt, waren aber nicht in Kauflaune für Lederwaren. Kommt vielleicht noch.