Urlaub

Tja, Lisa kann uns in Norwegen eigentlich nicht gebrauchen, in Mexiko waren wir dieses Jahr schon, USA auch grad erst, Andalusien ist jetzt heiß und voll  – was also tun?

In Irland waren wir lange nicht.Schaf will nach Oslo trampen

:-)

Lisa hat auf ihrer Tour durch Südnorwegen so ein nettes Foto geschossen – das macht Lust auf Irland. Vielleicht finden wir auch ein trampendes Schaf.
 
Man sollte ja eh regelmäßig nach Irland. Gucken, ob noch alles da ist. Gucken, ob das Guinness noch richtig gebraut wird. Gucken, ob die Uni Cork so schön ist, dass Lisa ihren Master da machen kann…
Am 29. August fliegen wir jedenfalls auf die grüne Insel und düsen über Land. Wahrscheinlich mehr in den Süden und Südwesten. Vielleicht haben wir mit dem Wetter mehr Glück als vor drei Jahren. Da hat es fast täglich heftig geregnet und wir haben mehr die Pubs als die Lanschaft erkundet. Das hieß am Ende: 5 kg mehr auf der Waage. Naja, lag wohl auch am full irish breakfast und den vielen Pommes.
 
Wir werden berichten…

Dublin

Die ersten Guinness in Irland – lecker!!!

Sind heute in der Business-Class in Reihe 1 nach Dublin geflogen, sehr nett: Beinfreiheit, leckeres Essen, aufmerksamer Steward.

:D

Der  Flug war gnadenlos überbucht und wir haben davon profitiert. Mietwagen abgeholt und in den Linksverkehr gestürzt. Zum Glück ist Sonntag! Sind jetzt in einem Hotel am Stadtrand von Dublin, haben zwei Guinness getrunken (jeder) und starten morgen dann richtig in den Urlaub. Ziel haben wir nicht wirklich, denn je nach Steinkreisen, Dolmen etc. auf der Strecke kommen wir entweder 50 oder 500 km weit. Wobei wir Letzteres nicht wollen, denn wir haben Urlaub.

Wetter ist genial, Sonne und 20 Grad.

Pint Guinness: 4,40 €

Dungarvan

 

Wie gewohnt, waren wir heute schon um 8 Uhr unterwegs. Beim ersten Halt in Carlow, wo der Browneshill-Dolmen steht, waren es 6 Grad. Sonnenschein und arschkalt. Der gewaltige Deckstein des Dolmen wiegt 100 Tonnen und das Ganze steht dekorativ mitten auf einem großen Feld. Die Iren sind beeindruckt, die waren aber nicht in Antequera…

Nächster Stopp war in Kilkenny. Wunderschönes Städtchen mit Fußgängerzone, Kilkenny Castle mit riesigem Park, Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Bei gutem Wetter gefällt einem eh alles besser, der Kaffee schmeckt auch besser, die Leute sind netter… Außerdem konnten wir uns hier einen Adapter für die hiesigen Steckdosen kaufen, da wir keinen unserer drei zu Hause vorhandenen im Gepäck hatten. Naja, selbst wir vergessen mal was.

Danach ging’s Richtung Küste. Grund dieses Irlandtripps: Annestown! Schon 1984 für gut befunden und einen zweiten Besuch vorgenommen. Wenn Irland etwas wärmer wäre…

Wir haben uns jetzt für zwei Tage in Dungarvan eingemietet, da es zentral liegt und eine angenehme Pub- und Restaurantdichte bietet. Einwohnermäßig etwa wie die Kernstadt Gelnhausen, aber wesentlich mehr Leute auf den Straßen und in den Kneipen. Die Iren igeln sich nicht so zu Hause ein.

Haben nachmittags noch eine weiter Erinnerung der 80er aufgefrischt und sind nach Ardmore gefahren. Hier dreht sich alles um den heiligen Declan, einen walisischen Abt, der schon 80 Jahre vor St. Patrick nach Irland kam. Hier stehen die Überreste des (wohl) ältesten Kloster Irlands, ein super erhaltener Roundtower und etwas entfernt – wunderschön gelegen mit „Ocean View“- die St. Declan’s Well. Das Wasser dieser Quelle solle alle möglichen Gebrechen heilen und wir haben vorsorglich etwas abgefüllt und am Nachmittag getrunken. Man wird ja langsam älter. Mit dieser Stärkung gehen wir morgen sicher wieder besonders frisch auf die Piste. Bzw. heute, da wir im Hotel abends kein Internet hatten und den Artikel erst jetzt einstellen können.

17 Grad, blauer Himmel, Sonnenschein

Pint Guinness: 3,90 Euro

Sonne satt

Was ein schöner Tag. Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir eine Klippenwanderung gemacht. Keine Menschenseele unterwegs – herrlich. Die Sonne scheint und uns geht’s gut. Haben nach der Wanderung in einem Café endlich den Blogeintrag und die Bilder von gestern hochladen können. In unserem Hotel funktionierte das Internet nicht, aber der Manager kümmert sich heute drum. Das versprach zumindest die polnische „Full-Irish-Breakfast-Macherin“- wir werden es sehen.

In Youghal (dem Ort mit dem Café) war übrigens sogar Gregory Peck schon mal – bei den Dreharbeiten zu Moby Dick.

Wir waren heute eh an Orten der Prominenz. In Lismore hat der Namensgeber des Boyleschen Gesetzes gelebt – das interessiert aber allenfalls die Chemiefans unter unseren Lesern, was nicht sooo viele sein dürften. Aber Fred Astaire war dort oft zu Besuch, weil seine Schwester mit irgendeinem dort ansässigem Adligen verheiratet war. Lord, Earl – wie auch immer. Das Lismore Castle schafft es leider nicht, in unserem Blog besonders erwähnt zu werden, da wir keine 8 Euro für die Besichtigung eines solchen Neubaus (wir sind schließlich keine Amis und die Hälfte der Häuser in Gelnhausen ist älter) ausgeben wollten. Da kriegt man 2 Guinness für…

Wir haben am Blackwater River den Anglern zugeschaut (die fangen hier wenigstens was), leckeren Kuchen gegessen und jetzt sitzen wir schon seit einer Stunde auf den Klippen, schauen den Wellen zu und genießen die Sonne. Gerade kommt eine Gruppe Paddler vorbei – idyllisch…

Das St. Declan’s Wasser zeigt schon Wirkung: wir genesen und fühlen uns wohl.

 

20 Grad und Sonnenschein

Sonnenbrandstatus linker Arm Grad 2

Pint Guinness: 3,90 €

Internet funktioniert im Hotel jetzt wunderbar und wir bloggen schon vor dem Abendessen. Sicher ist sicher, bei den Guinnesspreisen…