Tag 1: Mailand

Sind gestern gemütlich mit dem Zug über Zürich und Lugano nach Mailand gefahren. Bei unserer Ankunft hat es geregnet…

Haben jetzt ausgiebig gefrühstückt und werden die Stadt erkunden.

Stadt ist erkundet. Erstes Eis gegessen, ersten Michelangelo gesehen, drei Kirchen angeschaut und zirka 10 Kilometer per Fuß zurückgelegt. Hier die ersten Impressionen:

Tag 2: Florenz

Gestern am späten Nachmittag sind wir (um anderthalb Stunden verspätet) in Florenz angekommen. Unser preiswerter Bummelzug aus Mailand hieß zwar „Espresso“, fuhr aber wie „Muckefuck“, und statt der Klimaanlage ging bei geschätzten 34 Grad immerhin die Heizung…

Unser erster Eindruck von Florenz: genial. Eine Sehenswürdigkeit neben der anderen, im Zentrum autofrei und viele kleine Gässchen und Plätzchen. Mehr als einen kleinen Rundgang haben wir am Abend nicht mehr geschafft, dabei aber schon mal den Dom und den falschen David gesehen. Der richtige steht überdacht im Museum, da kommen wir auch noch hin.

Tag 3: Florenz

Haben ja nach dem Frühstück die ersten Impressionen von Florenz eingestellt. Heute haben wir dann den ersten Teil des florentinischen Museumsmarathons absolviert. Zuerst waren wir in der Kapelle der Medici und nachmittags dann in den Uffizien. Zum Glück hatten wir die Tickets schon im April vorgebucht und mussten uns nicht an der langen „vielleicht gibt’s für heute noch Karten-Schlange“ anstellen. So konnten wir unsere tägliche Michelangelo-Dosis genießen.

Ansonsten ist Florenz das ideale Honeymoon-Ziel. Lauschige Plätzchen überall.

Tag 4: Florenz

Nach dem Frühstück waren wir zuerst im Dommuseum. Das haben anscheinend nicht so viele Touristen auf dem Plan, denn wir waren nur 2 unter etwa 20 Besuchern. Auch hier wieder eine Pietà von Michelangelo (bald ham wer se alle) und eine schaurig echt wirkende Maria Magdalena von Donatello aus Holz. Der Besuch im Dom war nach der beeindruckenden Fassade eher ernüchternd. Mittags dann unser Termin in der Accademia. Die Michelangelo-Überdosis ist nahe. Hier steht der echte David und wirkt irgendwie viel größer als die Kopie auf der Piazza della Signoria. Dazu noch die vier unvollendeten Gefangenen, eine weitere Pietà und Matthäus… und immer noch nicht genug. Das Casa Buonarroti passt heute noch gut rein. Danach waren wir dann fix und fertig. Und nirgendwo ein Schattenplatz. Da musste dann die Roller-Parklücke reichen. Leider darf man in der Accademia auch keine Fotos machen, aber sonst würdet Ihr Euch auch noch eine Überdosis holen.

Tag 5: Florenz

Wir geben auf – unsere Füße machen jetzt einfach nicht mehr mit. Inzwischen kennen wir jede Gasse in Florenz. Heute waren wir im Bargello, im Dom und im Palazzo Vecchio. Kultur hatten wir also genug. Michelangelos und Donatellos erkennen wir jetzt auch blind. Wir sind urlaubsreif. Ab morgen wird’s entspannter, dann fahren wir weiter nach Lucca.

Die Schuhmode hier ist übrigens hochinteressant. An der Sohle wie Flip-Flops und oben Stiefel. Leider sind unsere Füße jetzt zu geschwollen für eine Anprobe. Vielleicht können wir ein Foto nachreichen.