Noch eine Woche

…und so unvorbereitet sind wir wohl noch nie gestartet.

Eigentlich wollten wir ja nach diesem Urlaub gezielt auf Haussuche gehen, aber es kam anders. Zack, und auf einmal ist man auf dem besten Wege, Hausbesitzer zu sein. Bei manchen Gelegenheiten muss man sich schnell entscheiden und zuschlagen. Und so kam uns die ganze Abwicklung mit Bank und Notar etc. mitten in unsere Urlaubsplanungen. Naja, jetzt  werden wir im Urlaub Kraft sammeln für das, was danach kommt. Und das ist ’ne ganze Menge. Vielleicht führen wir dann ein Renovierungs- und Umzugsblog, verteilen online Arbeitsaufträge, koordinieren die Gartenhelfer und stimmen über die Liedauswahl ab… ???

:whistle:

Spaß beiseite, es wird ab März ernst. Aber zunächst genießen wir VIER WOCHEN (unglaublich) Urlaub und dann werden wir Meerholzer (oder Meerhölzer?), wohnen näher am Mittelpunkt der EU und bleiben trotzdem Gelnhäuser.

So, ab nächste Woche könnt Ihr wieder mit uns unterwegs sein. Wir freuen uns schon drauf!

Tag 1: Cancun-Valladolid

Sind gestern mit einer Stunde Verspätung in Frankfurt gestartet, da einer von der Crew einen Kreislaufkollaps hatte und wir auf Ersatz warten mussten. Daher war Ankunft in Cancun erst gegen 20.30 Uhr. Dann Immigration, aufs Gepäck warten und am Zoll anstellen. Ampelknopf drücken, Ampel wurde für uns grün: zum Glück keine weitere Gepäckkontrolle! Mit dem Taxi dann in die Stadt und ins Hotel. Nach 23 Stunden auf den Beinen dann endlich das ersehnte Bierchen. Um 3 heute Morgen das erste Mal wach und bis zum Frühstück geruht. Sind dann direkt um 8 Uhr mit dem Bus nach Valladolid ins Landesinnere gefahren. Meer (mehr) kommt später dran.

Tag 1: Valladolid

Diesmal gehen wir unsere Reise langsam an, wir haben ja auch genug Zeit dafür. Mit dem 1. Klasse Bus sind wir direkt nach dem Frühstück von Cancun nach Valladolid gefahren. Der Bus ist deutlich bequemer als der Condor-Flieger, nur mit dem Essen und Trinken an Bord hapert’s. War aber egal, da die Fahrt nur zwei Stunden gedauert hat. In Valladolid waren wir 2008 schon für drei Nächte und wir fanden, es wäre  ein nettes Etappenziel für den Start der Reise. Wir sind im selben Hotel abgestiegen, auch weil uns der Kellner des Frühstücks seit damals gedanklich begleitet. Beim Nachschenken des Kaffees kam häufig die Erinnerung an ihn auf – „mas café?“. Und oft mussten wir an seinen darauf folgenden Spruch denken, dass das Trinkgeld nicht im Preis drin ist. Direkt beim Einchecken haben wir ihn auch gesehen. Er arbeitet also noch hier, lebt noch… Mal sehen, ob die Sprüche noch stimmen.

Sonst hat sich hier vor allem verändert, dass die Indigena-Frauen nicht mehr in so großen Gruppen im Park unterwegs sind und ihre Sachen verkaufen. Einige Geschäfte haben zu, andere sind nicht mehr so gut besucht. Ist hier eben auch nicht anders als bei uns. Interessant war heute die Invasion einer russischen Reisegruppe in einen Souvenirladen mit angrenzenden Kneipe. Die glänzenden Augen der Verkäufer, die nach Abfahrt des Busses sofort den Laden zumachten – Soll erfüllt.

Essen war wie immer super lecker. Zu jeder Tageszeit. Morgen fahren wir weiter nach Campeche. Da wollten wir 2008 eigentlich auch schon hin. Aber diesmal passt’s.

Hier ist alles noch weihnachtlich: