Vorfreude

 

… ist bekanntlich die schönste Freude. Im Mai starten wir eine Neuauflage des Campingtrips nach Norwegen. Einiges wird dabei anders sein: Lisa fährt nicht mit, wir fahren nicht bis in den hohen Norden, wir nehmen Tisch und Stühle mit. Unverändert: Kiel-Oslo-Fähre, Anne und Olli, Rumfahren durch tolle Landschaften, viele schöne Wanderungen in schwindelerregende Höhen, Zelten an den schönsten Plätzen (hatten wir 2011 eigentlich auch schon),wechselnde Fischgerichte (hoffentlich), gaaanz laaange Taaage, und Live-Berichte für Daheimgebliebene. Also freut Euch mit uns und übrigens nehmen wir auch Tipps zu Süd- und Mittelnorwegen entgegen.

 

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In zehn Tagen

…geht es los.  :lol: :yahoo: :nick: :sunglasses:

Und dann leben wir wieder so:

Mobiles Heim

 

Und damit Ihr immer wisst, wie lange es bei uns hell ist: rechts gibt es jetzt das aktuelle Wetter. Wir fahren etwa bis Alesund hoch – und ich habe extra nicht Bergen  als Ort genommen, denn bekanntlich regnet es dort immer. Das brauchen wir eigentlich nicht unbedingt, werden Bergen aber auch einen Besuch abstatten.

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Seljord

Nach der schönen Goldenen Hochzeit von Ollis Eltern am Freitag ging es Samstag gen Norden. Zwischenstopp in Kassel und dann am Sonntagmittag aufs Schiff von Kiel nach Oslo. Es war eine gute Wahl, an Bord der Color Magic 50 zu werden. Das Durchschnittsalter ist hier deutlich höher und man fühlt sich richtig jung. Zudem hat mir meine Schwester den dritten Norwegerpulli meines Lebens geschenkt. Den ersten hatte ich mit zwei Jahren. Morgens konnte ich auch endlich die mitgebrachten Geburtstagskarten lesen. Vielen Dank für die lieben Zeilen aus aller Welt.

In Oslo wurde am Zoll ziemlich gründlich nach Alkohol in den Autos geforscht, aber wir sind da relativ unverdächtig. Da reisen ja Männertrupps mit Kühltruhe im Minibus an – die werden dann richtig untersucht.

Wir haben uns in Heddal die Stabkirche angesehen und sind bis nach Seljord gefahren. Hier feiern wir jetzt Geburtstag, essen pfundweise Garnelen und halten Ausschau nach dem Seeungeheuer. Noch etwas Wein und wir sehen es bestimmt.

 

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Eidfjord

Sind heute nur langsam voran gekommen. Überall werden die Straßen erneuert und sind dann nur einspurig befahrbar. Und die meisten sind ohnehin eng und kurvig. Rauf ging es in die Telemark, die Wiege des Skisports. Noch richtig viel Schnee. Eingeschneite Häuser und Skilifte überall. Die Seen waren gerade am Auftauen. Am Eidfjord dann richtig warm und in der Sonne knallheiß. Jetzt fährt gerade die Aida los, die tagsüber hier angelegt hat. Gestern waren wir 6 Leute auf dem Campingplatz, heute immerhin 10. Ist halt noch keine Saison. Internet gibt es hier nicht so richtig, daher erstmal nur Text, damit uns niemand vermisst meldet. Der Rest kommt dann später.

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Førde

Man kann viel übers Handy machen, aber es ist doch umständlich und im Ausland doch begrenzt. Aber heute haben wir wieder Internet und können nacharbeiten. Selma, das Seeungeheuer im See in Seljord, haben wir nicht gesehen – trotz Wein. Die Fahrt durch den Schnee und die Skigebiete hatten wir schon erwähnt, aber jetzt gibt es dazu auch Fotos. Und das wichtigste Erlebnis hatten wir gleich morgens: Wir haben einen Elch gesehen! Kauend stand er am Straßenrand.

Gestern Elch und heute Kronprinz Haakon – wenn das kein ereignisreicher Urlaub ist. Er hat heute nämlich das Festival in Bergen eröffnet, der Letztere wohlgemerkt. Sind heute nämlich nach Bergen gefahren, und  haben uns die Stadt angesehen. Und es hat nicht geregnet – das tut es hier nämlich fast immer – und daher brauchten wir auch den Regenschirm-Automat nicht zu suchen. Das Hafenviertel Brygge mit den nach alten Plänen erbauten Holzhäusern des 12. Jahrhunderts ist total schnuckelig und seit 1979 auch Weltkulturerbe. Wir haben die Stadt aber wieder verlassen, wollten doch Richtung Meer – außerdem gibt es im Ort keinen Campingplatz.

Heute sind wir etwa 50 km durch Tunnel gefahren und haben Norwegens Innerstes bewundert. Total nervig, durch die dunklen, nur roh behauenen Röhren zu fahren, während oben tolle Landschaft ist. Aber wir haben auch einen ganz modernen Tunnelkreisel durchfahren. Der hat uns gleich so verwirrt, das wir verkehrt abgebogen sind! Aber es ging nochmal gut.

Jetzt machen wir Station in Førde und konnten in der Küche des Campingplatzes kochen. Inzwischen regnet es nämlich Bindfäden. Aber das Zelt haben wir im Trockenen aufbauen können!

 

 

 

 

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Måløy

Mal wieder stand auf dem Campingplatz nur unser Zelt inmitten der ganzen Wohnmobile. Heute haben wir uns dann mal eine schnuckelige Hütte gemietet, denn eigentlich regnet es fast nur.

Der Steinvik Campingplatz liegt bei Måløy, dem Ort in Westnorwegen, der statistisch gesehen 14 Sonnentage im Jahr hat. Tja, was erwartet man dann… Fisch. Die meisten Einwohner des Ortes leben vom Fischfang – wir wollen eigentlich nur satt werden. Wir werden es heute Abend mal probieren. Fischrezepte brauchen wir übrigens keine, wir nutzen die, die uns beim letzten Urlaub von eifrigen Lesern geschickt wurden.

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