Førde

Man kann viel übers Handy machen, aber es ist doch umständlich und im Ausland doch begrenzt. Aber heute haben wir wieder Internet und können nacharbeiten. Selma, das Seeungeheuer im See in Seljord, haben wir nicht gesehen – trotz Wein. Die Fahrt durch den Schnee und die Skigebiete hatten wir schon erwähnt, aber jetzt gibt es dazu auch Fotos. Und das wichtigste Erlebnis hatten wir gleich morgens: Wir haben einen Elch gesehen! Kauend stand er am Straßenrand.

Gestern Elch und heute Kronprinz Haakon – wenn das kein ereignisreicher Urlaub ist. Er hat heute nämlich das Festival in Bergen eröffnet, der Letztere wohlgemerkt. Sind heute nämlich nach Bergen gefahren, und  haben uns die Stadt angesehen. Und es hat nicht geregnet – das tut es hier nämlich fast immer – und daher brauchten wir auch den Regenschirm-Automat nicht zu suchen. Das Hafenviertel Brygge mit den nach alten Plänen erbauten Holzhäusern des 12. Jahrhunderts ist total schnuckelig und seit 1979 auch Weltkulturerbe. Wir haben die Stadt aber wieder verlassen, wollten doch Richtung Meer – außerdem gibt es im Ort keinen Campingplatz.

Heute sind wir etwa 50 km durch Tunnel gefahren und haben Norwegens Innerstes bewundert. Total nervig, durch die dunklen, nur roh behauenen Röhren zu fahren, während oben tolle Landschaft ist. Aber wir haben auch einen ganz modernen Tunnelkreisel durchfahren. Der hat uns gleich so verwirrt, das wir verkehrt abgebogen sind! Aber es ging nochmal gut.

Jetzt machen wir Station in Førde und konnten in der Küche des Campingplatzes kochen. Inzwischen regnet es nämlich Bindfäden. Aber das Zelt haben wir im Trockenen aufbauen können!

 

 

 

 

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Måløy

Mal wieder stand auf dem Campingplatz nur unser Zelt inmitten der ganzen Wohnmobile. Heute haben wir uns dann mal eine schnuckelige Hütte gemietet, denn eigentlich regnet es fast nur.

Der Steinvik Campingplatz liegt bei Måløy, dem Ort in Westnorwegen, der statistisch gesehen 14 Sonnentage im Jahr hat. Tja, was erwartet man dann… Fisch. Die meisten Einwohner des Ortes leben vom Fischfang – wir wollen eigentlich nur satt werden. Wir werden es heute Abend mal probieren. Fischrezepte brauchen wir übrigens keine, wir nutzen die, die uns beim letzten Urlaub von eifrigen Lesern geschickt wurden.

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Eine Runde auf Runde

Für den fehlenden gestrigen Beitrag wurden wir schon gerügt, aber wir haben mal einen Urlaubstag eingelegt. Ereignisse des vergangenen Tages: Nach mehreren erfolglosen Angelversuchen haben wir doch noch einen leckeren Fisch an Land gezogen – im Rema 1000 für 46 Kronen. Gegrillt haben wir aber dann doch Fleisch, denn wir hatten die ganze Woche schon Fisch. Ansonsten haben wir einen Ausflug zum Kannesteinen nördlich von Maloy gemacht, den das Meer in Tausenden von Jahren abgeschliffen hat. Auch den Badestrand haben wir gefunden, aber nicht getestet. Gegen Nachmittag kam die Sonne wieder raus. Irgendwie brennt die hier mehr – und geht dann auch erst um 22:50Uhr unter. Aber in der Hütte ging das Schlafen auch ohne Schlafbrille. So konnten wir auch das Hurtigruten-Schiff um 7 Uhr sehen.

Heute dann die Fahrt auf die Vogelinsel Runde. Hier brütet eine riesige Kolonie von Papageientauchern, die wir uns unbedingt ansehen müssen. Die kommen aber immer erst abends zu den Felsen am Westufer der Insel. So  bauten wir zunächst unser Zelt auf dem Goksøyr Campingplatz auf (kein Zelt außer unserem, seltsam) und drehten dann eine Runde auf Runde, wanderten durch schlammige Moore und verpassten dann im Nebel auf dem Gipfel den richtigen Weg…

Hoffentlich klart es zum Abend hin noch etwas auf, ansonsten bleiben wir noch einen Tag hier. Bilder von den putzigen Papageientauchern gibt’s dann natürlich hier zu sehen.

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Papageientaucher

Gestern Abend besuchten wir die Papageientaucher. Direkt hinter dem Campingplatz beginnt der sehr steile Anstieg zum Fuglefjell. Nach den vielen Regenfällen ist auch dieser Weg total schlammig und schwer begehbar. Am ersten Aussichtspunkt guckt man auf eine Steilwand und es haben sich schon einige Hobbyfotografen auf dem Hang daneben postiert. Inzwischen ist es schon halb acht und einige wenige Vögel finden den Weg hierher. Wir beschließen, den zweiten Aussichtspunkt zu probieren. nach einiger Kletterei kommen wir zum Ende des Weges. Hier sind noch mehr Leute mit riesigen Teleobjektiven und haben sich an der Felskante aufgebaut. Eine halbe Stunde später später landet ein Papageientaucher ca. drei Meter von uns entfernt. Alle knipsen… Und dann passiert nichts mehr. Naja, wir haben ja einen aus der Nähe gesehen. Und dann: Wie verabredet beginnt um 20:30 Uhr der große Anflug auf den Felsen. Faszinierend. Ohne Scheu landen die Vögel direkt unter uns vor der Felsspalte, schleppen Nistmaterial und Fische ran. Turteln miteinander und halten den Schnabel in die Abendsonne. Die schien dann nämlich auch mal wieder. Papageientaucher auf Runde – ein wirkliches Highlight in Norwegen und unbedingt empfehlenswert.

Heute dann die Fahrt nach Alesund und nach 418 Stufen dann der Blick auf die Stadt von oben. Toll.

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