Oslo

Gestern sind wir vormittags bis Oslo gefahren, da wir bei unserem Besuch 2011 wegen leichten Buchungsunklarheiten nur einen Tag hier hatten. Dieses Mal wollten wir mehr sehen. Wir haben also unser Zelt auf dem Bogstad Campingplatz 7 km vom Stadtzentrum aufgebaut (der Platz in Oslo macht erst am 1.6. auf) und wollten diesen halben Tag dann auch noch sinnvoll nutzen. Vom Zelt aus kann man bis zur Sprungschanze am Holmenkollen gucken, da können wir ja mal eben vorbeigehen. Das artete in einen Gewaltmarsch aus, denn es  geht gute 5 km steil bergauf. Und es war richtig heiß. Aber der Blick von oben und das Rumwandern auf dem Schanzengelände macht alles wieder gut. Haben auch mal auf dem Trockenen trainiert, der Simulator war leider schon zu.

Heute haben wir uns dann ein 24 Stunden-Ticket für Bus und Bahn gegönnt. Lohnt sich für uns nicht wirklich, denn wir sind wieder etliche Kilometer gelaufen. Angefangen bei der Festung, Aker Brygge und Hafen, Shopping in der Karl Johan Gata (haben es zumindest versucht), Nationalgalerie, Schloss und Vigelandpark. Einiges war wiederholt von 2011, aber daas macht ja nichts. Wir werden ja langsam auch dement. Jetzt sind wir total kaputt und haben morgen noch einen Bonustag.

 

Und da wir nicht alles von 2011 wiederholt haben, hier nochmal die Galerie von Oslo mit Lisa:

Oslo Teil 2

Unser letzter Tag in Norwegen, und schon wieder den ganzen Tag strahlender Sonnenschein. Wenn Engel reisen…

Wir haben diesen Sommertag etwas anders als die Norweger genutzt – die haben sich nämlich in die Badeklamotten geworfen und sind an den Strand gefahren. Wir haben viel Indoor gemacht und uns das Wikingerschiffmuseum und das Frammuseum angeguckt. Besonders das Frammuseum war wirklich toll gemacht. Das Originalschiff, mit dem Fridtjof Nansen zum Nordpol wollte und Amundsen auf seiner Südpolentdeckung nutzte, wurde dort an Land gebracht und das Museum dann drumherum gebaut. Auf drei Etagen sind die drei Framexpeditionen bebildert und dokumentiert. Originalausrüstung und Fotos, zum Teil Originalvideos und zum Teil anhand der Tagebücher nachgedrehte Szenen. Total beeindruckend. Und in der obersten Etage geht man dann auf das Schiff und im Schiff die Etagen bis zum Schiffsbauch runter. Wirklich toll und unbedingt empfehlenswert.

Ansonsten sind wir über die Halbinsel Bygdoy gewandert, waren nochmal in der übervollen Innenstadt (es ist Sonntag!) und zum Schluss am See, der 500m vom Campingplatz entfernt liegt. Ein wunderschöner Tag, und man muss im Nachhinein sagen, so Wetter hatten wir nicht erwartet und sind glücklich, unsere ganzen Regenklamotten nicht genutzt zu haben.