Norwegen 2015

Man hat ja so seine Vorlieben…

Eine davon ist das wunderschöne Land Norwegen. Als Wiederholungstäter werden wir  im Juni Campingurlaub im Süden des Landes machen. Und dann gibt es hier wieder schöne Fotos und Berichte.

:sunglasses:

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Hafenrundfahrt Hamburg

Auch als leicht seekrank werdender Mensch kann man den Hamburger Freihafen wunderbar besichtigen. Man braucht nur die richtigen Führer. Wir hatten Anja und Stefan und kamen so in den Genuss Hamburgs von der anderen Seite. Und wir waren unter Matrosen im Seemannsheim Duckdalben. Eine tolle Einrichtung für die in Hamburg anlegenden Matrosen aus aller Welt – und für uns. Vielen Dank für die tollen Einblicke.
Jetzt stehen wir in Kiel an der Fähre und uns erwarten 20 Stunden Überfahrt nach Oslo. Bis dahin liebe Grüße von Anne und Oliver.

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Die Rettungsringe im Duckdalben

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Blockhaus in Åmot

Die Mini-Kreuzfahrt Kiel-Oslo haben wir mal wieder sehr genossen. Wie schön ist es doch, sich in eine völlig dunkle, stille, gut klimatisierte Kabine zurückziehen zu können. Das Schiff kennen wir ja schon, da verpasst man dann nix. Die Observation-Lounge auf Deck 15 haben wir aber doch wieder aufgesucht. Panoramablick aufs Meer bei einem schönen (auch nur 5 Euro kostenden) Bier – herrlich. Das Wetter war leider nicht so herrlich. Diesmal waren in den Gängen sogar Kotztüten aufgehängt, die wir aber dann nicht brauchten. Aus gegebenem Anlass habe ich aber ein paar für die Dienstwagen der Diakonie mitgenommen.  :hi:
Bei der Einfahrt nach Oslo fing es dann richtig an zu gießen und hörte auch erst nach den vorhergesagten 21 l/qm auf. Da hatten wir aber schon entschieden, den Zelturlaub erst morgen zu beginnen und eine Hütte bezogen. 7 Grad und Regen am ersten Tag und den Schnee in Sichtweite… Inzwischen ist unser persönliches Blockhaus auch schön warm, die Betten bezogen und die ersten Garnelen warten auf ihren Einsatz in der Pfanne. Und ab morgen soll das Wetter auch wieder besser werden. Na dann.

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Brusand

Der norwegische Sommer ließ uns mal wieder umplanen. Da hat man sich grad mit dem Gedanken angefreundet, bei 3 Grad am Fjord zu campen – da ist doch tatsächlich die Passstraße zum Lysefjord geschlossen. So sind wir dann durchs Setesdalen Richtung Meer gefahren. Eine tolle Gegend mit Wasserfällen und reißenden Flüssen. Die Schneeschmelze lässt grüßen. Das Raftingcenter haben wir einfach ignoriert, uns war auch so schon kalt. Andere trieben mit Kanus oder Reifen in den Stromschnellen, einige Leute mit mehr Spaß als andere. Trotz guter Vorhersagen fing es wieder an zu regnen und nach einer viel zu langen Fahrt ergatterten wir eine tolle Hütte am Meer. Wir hatten den Strand auch für uns alleine. Morgen geht dann einer von uns baden.

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Preikestolen

Die Attraktion Südnorwegens ist der Preikestolen, eine Felsplattform am Rand des Lysefjorden. Die letzte Parkmöglichkeit vor Beginn des Wanderweges muss man mittlerweile mit 100 Kronen ( 12,50€) erkaufen. Das Höhenprofil mit drei richtig starken Steigungen und 4 km Länge konnte uns nicht erschrecken. Da wussten wir auch nichts vom Untergrund, denn 4 km auf unregelmäßig großen Steinen und Steinstufen sind richtig fies. Und noch fieser auf dem Weg zurück, wenn man die Gelenke dann eh schon spürt.
Aber oben wird man für die Strapazen entschädigt. Der Blick an der Abbruchkante in den Fjord ist schon genial. Wir hatten dann auch Mittagspause 600 m über dem Fjotd. Der Platz gefiel natürlich vielen anderen auch. Daher gibt es von uns kein Foto mit Freudensprung alleine auf der Plattform… Schon abenteuerlich, was manch einer veranstaltet, um das ultimative Foto zu schießen.
Ansonsten ist das Wetter jetzt besser, deutlich trockener und wärmer. Wir befinden uns ja auch an der Riviera Norwegens.

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Lindesnes

Wir sind jetzt auf dem südlichsten Campingplatz Norwegens angekommen, haben das alte Zelt wieder ausgepackt und essen heute frisch geangelten Fisch. Das alte Zelt, weil Regen vorhergesagt ist. Und in dem Zelt kann man auf der einen Seite zu zweit auf Campingstühlen sitzen und essen. Also mit Aufenthaltsraum. Total gemütlich, aber wir erinnerten uns beim Aufbau, warum wir es  2011 schon in Oslo entsorgen wollten. Abgerissene Aufhängungen, poröse Gummis… Jetzt muss es noch zwei Tage halten und dicht bleiben. Ansonsten war die Fahrt total schön, überall riesige Seen und süße Dörfchen. Der Campingplatz füllt sich auch gerade, aber unser Zelt ist alleine.

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