Preikestolen

Die Attraktion Südnorwegens ist der Preikestolen, eine Felsplattform am Rand des Lysefjorden. Die letzte Parkmöglichkeit vor Beginn des Wanderweges muss man mittlerweile mit 100 Kronen ( 12,50€) erkaufen. Das Höhenprofil mit drei richtig starken Steigungen und 4 km Länge konnte uns nicht erschrecken. Da wussten wir auch nichts vom Untergrund, denn 4 km auf unregelmäßig großen Steinen und Steinstufen sind richtig fies. Und noch fieser auf dem Weg zurück, wenn man die Gelenke dann eh schon spürt.
Aber oben wird man für die Strapazen entschädigt. Der Blick an der Abbruchkante in den Fjord ist schon genial. Wir hatten dann auch Mittagspause 600 m über dem Fjotd. Der Platz gefiel natürlich vielen anderen auch. Daher gibt es von uns kein Foto mit Freudensprung alleine auf der Plattform… Schon abenteuerlich, was manch einer veranstaltet, um das ultimative Foto zu schießen.
Ansonsten ist das Wetter jetzt besser, deutlich trockener und wärmer. Wir befinden uns ja auch an der Riviera Norwegens.

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Lindesnes

Wir sind jetzt auf dem südlichsten Campingplatz Norwegens angekommen, haben das alte Zelt wieder ausgepackt und essen heute frisch geangelten Fisch. Das alte Zelt, weil Regen vorhergesagt ist. Und in dem Zelt kann man auf der einen Seite zu zweit auf Campingstühlen sitzen und essen. Also mit Aufenthaltsraum. Total gemütlich, aber wir erinnerten uns beim Aufbau, warum wir es  2011 schon in Oslo entsorgen wollten. Abgerissene Aufhängungen, poröse Gummis… Jetzt muss es noch zwei Tage halten und dicht bleiben. Ansonsten war die Fahrt total schön, überall riesige Seen und süße Dörfchen. Der Campingplatz füllt sich auch gerade, aber unser Zelt ist alleine.

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Fischfang

Der Blogeintrag könnte auch heißen: Expedition Norwegen. Die ganze Nacht hat es geregnet, aber unser Zelt war dicht. Es hat gestürmt, aber das Zelt steht noch. Zugegeben, wir hatten schon nettere Campingtage. Auch in Norwegen. Hier am Meer weht dauernd ordentlich Wind, da sind die gemessenen 13 Grad ganz schnell gefühlte 9 Grad. Aber wir sind noch gut gelaunt, denn hier beißen die Fische, die Mahlzeiten sind also gesichert. Und so ein Tag mit eigentlichem Nixtun hat was von Urlaub. Das Bloggen hier beschränkt sich momentan auf Kurzeinträge vom Handy. Vielleicht nehmen wir morgen wieder eine Hütte, da sind wir dann sicher ausdauernder.

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Tromøy

Gestern war mal wieder ein Tag der Wetterkapriolen. Heute Morgen haben wir dann bei stürmischen Wind das Zelt abgebaut und beschlossen, wieder eine Hütte zu mieten. Es ist ja schön, im kühlen Zelt zu schlafen, aber die Tagesgestaltung ist bei dem miserablen Wetter schon sehr eingeschränkt.

Sind jetzt auf eine Insel vor Arendal gefahren und hatten bis jetzt einen superschönen Tag. Sonne und Wolken im Wechsel, kein Regen, wärmerer Wind und viel Fisch. Die Fangquote kann sich sehen lassen.

Der Campingplatz liegt wunderschön am Rande eines Naturschutzgebietes mit Wanderwegen und Badestrand. Aber die Saison hat auch hier noch nicht begonnen, kaum Touristen und nur wenige der Dauercamper. Aber das soll uns nicht stören, wir wollen die nächstem Tage nur entspannen – und natürlich Fisch essen.

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