Noch zwei Wochen…

…dann geht es los. Start ist in Toledo, einer wunderschön am Fluss Tajo gelegenen Stadt, 65 km südsüdwestlich von Madrid. Nach zwei Tagen dort werden wir in den Süden fahren und uns in einer Wohnung in Nerja niederlassen-zumindest für ein paar Tage, für richtig in Andalusien niederlassen sind wir noch zu jung…

Jedenfalls warten dort Sonne, Meer, dicke Bücher und natürlich auch weiße Dörfer, Granada und Cordoba auf uns. Und ihr dürft alle teilhaben – völlig gratis (noch) und natürlich gut gelaunt, weil wir immer so schöne Berichte schreiben. Also haltet durch, sind nur noch zwei Wochen. Wir halten es auch noch durch.

:-)

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Toledo 1

Aufgang zum HotelVor dem Frühstück mal eine Zusammenfassung des gestrigen Tages. In Frankfurt schneite es am  Vormittag und daher wollten alle Piloten ihr Flugzeug vor dem Flug enteist haben. Das hieß konkret: 2 Stunden späterer Abflug. Landung in Madrid dann 2 Stunden später bei strahlendem Sonnenschein und 23 Grad. Genial. Nach etwas Feierabendstau sind wir dann kurz vor Sonnenuntergang in Toledo angekommen. Unser Hotel: einfach nur genial. Erster Eindruck von Toledo: noch genialer. Haben das erste „Utepils“ (norwegisch: draußen-Pils) zu uns genommen und einen ersten Rundgang unternommen. Ihr werdet heute eine Menge Bilder zu sehen bekommen! Es lohnt sich.

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Toledo 2

Es gibt hier in Toledo eine besonders schöne Errungenschaft. Man kann über sechs Rolltreppen von der Unterstadt in die Oberstadt fahren. Das wäre mal was für Gelnhausen. An der Kreissparkasse fängt man an und an der Marienkirche steigt man aus. Hier ist das echt praktisch, weil die historische Altstadt auf einem Hügel liegt. Tausende von engen Gässchen winden sich den Berg hoch. Eigentlich wäre ein Kompass angebrachter als ein Stadtplan. Für alle an Details Interessierten hier ein Link. Es gibt hier an jeder Ecke was zu Gucken. Die gigantische Kathedrale ist von innen irgendwie größer als man bei der Außenansicht denkt. Liegt wahrscheinlich daran, dass alles so eng bebaut ist. Der Reiseführer meint, die Stadt wäre fußgängerfreundlich, da durch viele Straßen gar keine Autos fahren können. Naja, das stimmt nicht so ganz. Unsereins würde sicher nicht durch diese Straßen fahren, aber der Spanier heizt durch und erwartet, dass die Fußgänger sich an die Hauswand  drücken oder in einen Hauseingang springen. Man  fühlt sich Jahrhunderte zurückversetzt und kann sich überlegen, in welches der vielen Klöster man gehen möchte.  Naja, könnte man… Wir  sitzen momentan lieber in der Sonne, trinken Café con leche und essen ein Menu del Dia. Da Toledo für zwei Sachen berühmt ist, müssen wir erst noch diskutieren, in was wir investieren: Marzipan oder Aragorns Schwert? Eine schwierige Entscheidung!

Die Galerie kommt zunächst kommentarlos. Das Hochladen dauert ewig. (1,3 kb!)

 

 

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Nerja 1

Toledo war ganz schön anstrengend. Berg hoch, Berg runter, an jeder Ecke altes Gemäuer. Jetzt ist Zeit für Erholung. Sind heute an die andalusische Küste nach Nerja gefahren. Die erste Hälfte der Fahrt war total langweilig (Don Quichote Gegend), alles platt und Windmühlen. Dann ging es durch die schneebedeckte Sierra Nevada… Endlich was zu gucken. Haben hier ein super Appartement mit Balkon und Meerblick. Heute sind hier 25 Grad, aber anscheinend wollen alle Spanier dieses Wochenende an der Küste verbringen. Wir haben für die letzten 50 km zwei Stunden gebraucht und die Hälfte davon im stop and go verbracht. Aber wir wurden belohnt und hatten noch schöne Stunden am Meer. Spätes Mittagessen fast direkt am Strand – das hat schon was. Vielleicht gibt es in den nächsten Tagen von hier nicht so viel zu berichten… Dafür gibt es heute noch ein paar Bildchen.

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Nerja 2

Haben gestern Abend Nerja erkundet. Ganz schön voll hier. Sonnenhungrige aus aller Welt, besonders aus England, haben hier ihr Zweitdomizil. Wir möchten gar nicht wissen, wie voll es hier im Sommer wird. Die Küste Nerjas ist  nicht mit mit Hochhäusern zugebaut wie manch andrer Ort, aber man sieht schon an der Restaurant- und Kneipendichte, was hier an Gästen erwartet wird. Samstag und Sonntag ist es jetzt recht voll, weil vor allem die Spanier aus dem Umland ein Wochenende am Meer verbringen wollen. Mal sehen, wie es morgen weitergeht.

Nerja liegt an einer Steilküste und die Buchten des Ortes sind nur über Treppen zu erreichen. Früher gab es wohl auch Wege am Steilhang entlang, aber die sind zum Großteil weggebrochen und gesperrt. Man muss also immer ganz hoch, durch den halben Ort und dann wieder runter. Am Playa Burriana, der Hauptbucht des Ortes, sind dann auch viele Restaurants (wo die Paella sogar draußen gekocht wird), Bars und öffentliche Toiletten. In den anderen Buchten ist man Selbstversorger. Einen schönen Blick hat man vom „Balcon de Europa“, einem Platz an den Klippen, der wie ein riesiger Balkon aussieht. Hier trifft sich Jung und Alt beim Eis oder Bier und tauscht Neuigkeiten aus. Wie bei Spaniern üblich: man redet laut und alle durcheinander -und vor allen Dingen wird dabei gut und lange gegessen. Wunderbar für Zuschauer und Zuhörer. Wir haben auch gut und lange gegessen, diesen Tag sehr genossen und unseren ersten Sonnenbrand des Jahres kassiert. 27. Februar, so früh waren wir noch nie.

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Frigiliana

Hier ist heute Feiertag: Dia de Andalucia. Deshalb sind wir heute auch in ein typisch andalusisches Dörfchen gefahren. Ok, war nicht so weit, denn Frigiliana ist nur 8 km von Nerja entfernt. Man findet hier noch die typischen engen Gässchen und per Gemeindegesetz sind die Bewohner verpflichtet, ihre Häuser regelmäßig zu kalken. Aber dafür haben sie den hiesigen „unser Dorf soll schöner werden Wettbewerb“ gewonnen. Und der Grund für unsere Fahrt die Fiesta: zum Mittagessen gab es schon Livemusik und die Party ging los. Die Ausgabe der kostenlosen Paella war für uns zu spät, bis dahin wären wir verhungert. So ganz haben wir uns an die spanischen Essenszeiten noch nicht gewöhnt. Und an das viele Olivenöl irgendwie auch nicht…

Ansonsten haben wir heute die restlichen Strände von Nerja mal begutachtet, aber die für uns perfekte Location am Strand gibt es irgendwie nicht. Wir sind in der Beziehung für hiesige Verhältnisse zu anspruchslos. Das Wetter war heute wieder mal genial und besonders schön ist es, dass die Sonne erst um 19.20 Uhr untergeht. Man hat so richtig viel vom Tag.

Apropos langer Tag. Wir haben sie heute  übrigens gefunden: die in Andalusien lebenden Norweger. Sie tarnen sich als Briten, reden englisch und kommen eigentlich aus Trondheim. Als wir erzählten, dass wir im November dort waren und es ja ziemlich kalt und dunkel war, sagten sie: aus diesem Grund sind wir hier – wie alle älteren Norweger!

;-)

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