Urlaub 2013

Im September werden wir für drei Wochen in die USA fliegen. Zwei Highlights mussten unbedingt in der Reise untergebracht werden: der Yellowstone Nationalpark und The Wave. Zur Wave gibt es hier einen Link, wo es umfangreiche Infos gibt. Am Tag dürfen 20 Personen im Gelände der North Coyote Buttes wandern. Zehn dieser Erlaubnisscheine werden jeweils vier Monate vorher verlost. Für unsere Wunschtermine (man kann drei angeben) haben sich jeweils knapp 600 Leute beworben! Und wir wurden gezogen!!! So können wir jetzt die genauere Route planen… Ist fast schon wie Urlaub. Starten werden wir in Las Vegas, besuchen dann auch Zion und Bryce Canyon, was im Januar 2009 wegen des Wetters ausgefallen ist. Wir gucken uns den Grand Canyon von der anderen Seite an, fahren dann hoch um Yellowstone und werden vorwiegend campen. So ist zumindest der Plan. Und sooo lange dauert es noch:

Las Vegas – Zion

Nach einem Flug von 9,5 Stunden, 4 Stunden Aufenthalt in Charlotte und dann noch 4 Stunden Flug sind wir Samstagabend in Las Vegas gelandet.

Einen ersten Rundgang über den Strip haben wir schon gemacht und auch schon einen Dollar in den einarmigen Banditen gesteckt. Kam nix bei rum, aber wir werden ja die letzten zwei Tage der Reise nochmal Gelegenheit bekommen. Dann werden wir auch ausführlich von Las Vegas berichten.

Nach einer kurzen Nacht (scheiß Jetlag) sind wir morgens um 5.30 Uhr Richtung Zion Nationalpark aufgebrochen. Der Typ von Alamo wollte uns natürlich ein größeres Auto aufschwatzen, wir wären schließlich in Amerika, aber wir sind ganz glücklich mit unserem Jeep. Da ist genügend Platz für uns und unsere Campingausrüstung. Jetzt haben wir unser Lager auf dem Watchman Campground im Zion aufgeschlagen. Genialer Platz, rundherum rote Felsen, Sitzecke und Grill – perfekt. Während der Saison fährt ein kostenloser Shuttlebus die wichtigsten Punkte im Park an, von denen dann Wanderwege abgehen. Es hatte den ganzen Vormittag geregnet und der Fluss hatte eine so starke Strömung, dass eine der Highlightrouten nicht begehbar war. Aber dafür wären wir auch zu kaputt gewesen. So blieb es bei kürzeren Routen und einem ersten Überblick. Morgen geht es dann gleich morgens auf Tour.

Gefahrene Meilen: 170

Übernachtung: Watchman Campground, Site A21, Zion Nationalpark – 18 Dollar

Zion Nationalpark

Wir haben unsere erste Nacht im Zelt – beruhigt durch die fallenden Regentropfen – gut verbracht und konnten uns nach dem Frühstück frisch und erholt auf den Weg machen. Wir sind ein Stück mit dem Shuttlebus gefahren und dann 8 Kilometer bergauf und bergab gewandert. Eine superschöne Tour. Der Zion Nationalpark ist wirklich toll und hat uns voll begeistert. Mit Recht einer der am meisten besuchten Nationalparks der USA.

Rain in the desert

Nach einem verregneten Montagnachmittag, gab es eine durchgeregnete Nacht, einen zum Frühstück trockenen Morgen und dann eine Fahrt aus dem verregneten Zion Nationalpark in das verregnete Kanab. Hier regnet es sonst so gut wie nie, eher brennt es mal irgendwo.

Kanab ist das Zentrum der Wildwestfilme und wir hatten vor dem Urlaub extra einen John Wayne Film besorgt, der hier in der Gegend gedreht wurde. In schwarzweiß natürlich, weil Stage Coach 1939 gedreht wurde. Jetzt wollten wir uns das alles in Farbe ansehen… Naja, eigentlich ist Kanab für uns der ideale Standort für ein Highlight dieses Urlaubs. Wie ihr sicher verfolgt habt, haben wir permits für eine Wanderung zur Wave gewonnen. Aber jetzt heißt es wohl: wie gewonnen – so zerronnen. Denn hier regnet es schon die ganzen letzten Tage und die Straße zum Startpunkt des wirepass trailhead ist laut Rangerstation unpassierbar. Und da es inzwischen wieder Bindfäden regnet… Aber man gibt  sich ja mit Kleinigkeiten zufrieden. Der Campingplatz hat heiße Duschen, mittags konnten wir im Trockenen kochen und haben sogar noch den riesigen Sandkasten Coral Pink Sand Dunes besucht. Und wegen des schlechten Wetters waren dort auch keine abenteuerlustigen Quadfahrer unterwegs. Den Abend werden wir wohl beim Mexikaner gegenüber verbringen, weil um sechs Uhr ins Zelt gehen und schlafen können nichtmal wir.

Übernachtung: Hitchin Post Campground, 20 Dollar