Sedona

Sind jetzt im Red Rock Country angekommen. Sedona liegt wunderschön inmitten dieser roten Felsen. Nach dem Frühstück sind wir gleich in den Boynton-Canyon gelaufen, bei knapp über 0 Grad war’s zunächst ganz schön frisch. Mittags gekocht haben wir dann mit Blick auf den Cathedral Rock – sehr idyllisch. Ist schon eine faszinierende Landschaft hier, Fotos können das gar nicht einfangen. Trotzdem knipsen hier alle ganz wild rum, wir ja auch. Zum Glück müssen wir uns nicht wie früher die 24er oder 36er Filme einteilen. So konnten wir dann auch noch an der Holy Cross Church ein paar Bilder schießen.

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Grand Canyon

Mal wieder haben wir eine nette kleine Brauerei entdeckt, wo man neben den Braukesseln sitzend ein Bier trinken kann. Trotz fehlendem Reinheitsgebot kopfschmerzfrei überstanden. Zum Sonnenaufgang sind wir in Sedona Richtung Flugplatz gefahren. Von dort hat man einen tollen Blick auf die Stadt und langsam erstrahlen dann mit der Sonne auch die roten Felsen.
Durch den Oak Creek Canyon fuhren wir dann zum Grand Canyon. Unbeschreiblich, atemberaubend… Von jeder Stelle am Rim hat man einen anderen Blick und immer toll. Es war arschkalt, aber wir hatten einen tollen Fernblick. Und vom Mojave Point aus hat man den Colorado voll im Blick.
Mal sehen, was morgen aus unserer Wanderung wird, denn es sind Schnee und Regen vorhergesagt. Ändern können wir es ja nicht, aber wir werden unseren Teil beitragen und die Teller heute Abend leer essen.

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South Kaibab Trail

Gestern war ein richtig verregneter und stürmischer Misttag. Gut, um die Erkältung auszukurieren, aber man konnte draußen wirklich nichts machen. Dafür war der heutige Tag um so schöner. In der Nacht hat es geschneit und die Temperatur ist um 10 Grad gefallen. So ließen wir uns mit dem Frühstück etwas Zeit, damit die Räumfahrzeuge uns den Weg freimachen konnten.
Am Visitor-Center geparkt und dann mit dem Shuttle-Bus zum Startpunkt des South Kaibab Trail gefahren. Wenn man den richtigen Busfahrer erwischt, ist die Fahrt schon sehr unterhaltsam.
Der Trail geht bis runter in den Canyon, wir sind aber nur das erste Stück gelaufen. Zum Glück hatten wir auch Krampen für die Schuhe dabei, ansonsten wäre das auf den vereisten Wegen gar nicht gegangen. Naja, manche Leute kamen auch mit Turnschuhen an und rutschten den Weg entlang. Nicht so unser Ding.
Konnten wir uns oben schon vor Wows nicht mehr retten – auf dem Weg nach unten war es einfach unbeschreiblich. Und der Ahhh and Ohhh Point war wie für uns gemacht. Irgendwann müssen wir mal ganz runter, aber Januar ist dafür nicht so toll.
Nachmittags waren die Straßen dann schon fast wieder schneefrei und am Horseshoe-Bend vorbei fuhren wir bis Page. Das ist die Stadt mit den vielen Kirchen – aufmerksame Stammleser wissen, dass wir 2009 schon hier gewesen sind. Damals frisch verlobt :-)

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Toadstools und mehr

Toadstool ist eigentlich eine Bezeichnung für giftige Pilze, und so ähnlich wie Pilze sehen die Toadstool Hoodoos auch aus. Gut zu erreichen über den Highway 89 von Page Richtung Kanab. Kurz hinter Milemarker 19 geht ein Weg rein, dort steht eine Box, wo man sich registriert (Backcountry Permit) und 20 Minuten später steht man vor den Felsformationen. Die Farbspiele sind einfach grandios hier. Rundherum die weißen Felsen erinnern irgendwie an eine große Kirche. Zum Glück lagen die Temperaturen um den Gefrierpunkt, sonst hätten wir ganz viel roten Schlamm an die Füße bekommen. :lol:
Die ganze Landschaft hier um Page ist einfach grandios – und es muss nicht immer die Wave sein.
Direkt vor Page führt ein kurzer Wanderweg zu den hängenden Gärten. Wandern geht bei dem Wetter ja, aber die ganzen Wasseraktivitäten können wir natürlich nicht machen. Also wieder kein Ausflug zur Rainbowbridge. Müssen wir halt nochmal wiederkommen…

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Zion Nationalpark

Auch im Winter kann man den Zion Nationalpark besuchen, man muss nur schön langsam über die vereisten Straßen fahren. So haben wir es heute Morgen gemacht.
Während der Saison fahren auch hier Shuttle-Busse durch den Park, jetzt im Winter ist man auf sein eigenes Fahrzeug angewiesen. Und auf sein eigenes Essen und Trinken, denn auch das Café in der Zion Lodge hat zu.
So sind wir dann auch nur einen kurzen Trail gelaufen, bei 0 Grad und trübem Himmel war das ausreichend.
Beim Rausfahren haben wir dem Watchman Campground noch kurz Hallo gesagt, da waren wir beim letzten Mal. Das war aber im September, und es war entsprechend wärmer. So werden wir die Nacht in einem kuscheligen Hotel verbringen und morgen ins Valley of Fire fahren. Haben auch schon fast die 50-Grad-Marke geknackt – Fahrenheit wohlgemerkt, also 10 Grad Celsius. Es geht bergauf.

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Valley of Fire

Im Valley of Fire kommen wir der Hitze näher. Nach einem völlig verregnetem Morgen sind wir jetzt bei 64 Grad Fahrenheit angekommen, das sind immerhin 17 Grad. Vormittags war es noch nicht so warm, aber dafür waren wir an der tollsten Ecke im Valley auch fast eine ganze Stunde alleine. Die Fire Wave war wirklich unser Highlight, aber der ganze Statepark ist ziemlich klasse. Wurde Zeit für einen Besuch.
Jetzt vergnügen wir uns einen Abend in Las Vegas und fahren morgen weiter ins Death Valley. Wahrscheinlich gibt’s dann hier auf der Seite für zwei Tage nichts Neues, denn der Handyempfang ist hier zum Teil grottenschlecht. Wir liefern dann nach.

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