Joshua Tree Nationalpark

Und weiter geht die Reise. Heute fuhren wir durch die Wüste Richtung Joshua Tree Nationalpark. Unterwegs sahen wir immer wieder Plätze im Niemandsland, wo sich Wohnmobile häuften. Klassisches Überwinterungsziel amerikanischer Rentner, denen die Kälte des Nordens in den Knochen schmerzt. Und Ziel aller off-road-Freunde, die mit ihren Quads und Jeeps durch die Wüste brettern. Zudem ist hier die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr die Hauptreisezeit, daher haben wir den Campingplatz auch schon vor Monaten reserviert. Zum Glück, denn hier gibt’s kein freies Plätzchen mehr im gesamten Park.
Wir kamen über den Südeingang in den Park und fuhren sicher eine Stunde, bis wir den ersten Joshua Tree gesehen haben. Eigentlich nicht wirklich ein Baum, hier mal die Wikipedia-Erklärung: „Die Josua-Palmlilie oder der Josuabaum, weithin unter ihrem englischen Trivialnamen Joshua Tree bekannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Palmlilien in der Familie der Agavengewächse. Die vor allem in de Mojave-Wüste des Joshua-Tree-Nationalparks vorkommende Art erreicht Wuchshöhen von bis zu 15 Metern.“
Außerdem ist der Nationalpark ein Highlight für Kletterfreunde. Die Felsen haben eine so raue Oberfläche, dass es sich fast von alleine klettert. Sieht zumindest bei vielen so aus…
Der Campingplatz ist klasse, das Wetter nicht so. Aber wir machen das Beste draus und zwiebeln uns ein.

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Camping in Kalifornien

Den Liedtext „it never rains in southern california“ haben wir ja schon als blanke Lüge entlarvt, aber so feucht hatten wir es nicht erwartet. Die ganze Nacht hat es geschüttet. Zum Glück stand unser Zelt auf einer leichten Anhöhe, sonst wären wir unterspült worden. So beendeten wir heute Teil eins unseres Campingtrips einen Tag früher und verbringen die Nacht im Hotel in einem weichen Bett.
Das Zelt packten wir nach dem Frühstück (bei dem wir bekleidet waren, als befänden wir uns auf einer Expedition – 2 Grad!) klatschnass ein und fuhren durch den Nationalpark. Erkletterten die Jumbo Rocks, beäugten den Skull Rock und wanderten durch Cactus Garden.
Nach der mageren Kost der letzten Tage gönnten wir uns eben ein 400 Gramm Ribeye-Steak (jeder) und liegen jetzt darnieder, damit es gut ansetzen kann. :-)

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Sedona

Sind jetzt im Red Rock Country angekommen. Sedona liegt wunderschön inmitten dieser roten Felsen. Nach dem Frühstück sind wir gleich in den Boynton-Canyon gelaufen, bei knapp über 0 Grad war’s zunächst ganz schön frisch. Mittags gekocht haben wir dann mit Blick auf den Cathedral Rock – sehr idyllisch. Ist schon eine faszinierende Landschaft hier, Fotos können das gar nicht einfangen. Trotzdem knipsen hier alle ganz wild rum, wir ja auch. Zum Glück müssen wir uns nicht wie früher die 24er oder 36er Filme einteilen. So konnten wir dann auch noch an der Holy Cross Church ein paar Bilder schießen.

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Grand Canyon

Mal wieder haben wir eine nette kleine Brauerei entdeckt, wo man neben den Braukesseln sitzend ein Bier trinken kann. Trotz fehlendem Reinheitsgebot kopfschmerzfrei überstanden. Zum Sonnenaufgang sind wir in Sedona Richtung Flugplatz gefahren. Von dort hat man einen tollen Blick auf die Stadt und langsam erstrahlen dann mit der Sonne auch die roten Felsen.
Durch den Oak Creek Canyon fuhren wir dann zum Grand Canyon. Unbeschreiblich, atemberaubend… Von jeder Stelle am Rim hat man einen anderen Blick und immer toll. Es war arschkalt, aber wir hatten einen tollen Fernblick. Und vom Mojave Point aus hat man den Colorado voll im Blick.
Mal sehen, was morgen aus unserer Wanderung wird, denn es sind Schnee und Regen vorhergesagt. Ändern können wir es ja nicht, aber wir werden unseren Teil beitragen und die Teller heute Abend leer essen.

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