Tag 18: Phoenix/Scottsdale

Geplant waren ja ein paar Tage Sonnenschein im Süden Arizonas, bevor es morgen ins kalte Wisconsin geht. Naja, heute war’s dann mal richtig sonnig und warm. In Phoenix selbst waren wir nicht sehr lange, sondern haben uns auf das Vorstädtchen Scottsdale beschränkt, wo die FWS (fat wallet society – die mit den dicken Geldbeuteln) Urlaub macht. Wir haben wunderschön draußen gesessen und gegessen, enige der Souvenirläden besucht und wenig gekauft (Olli hat sich endlich mal ein vernünftiges Hemd zugelegt…). Bei der Menge an Läden fragen wir uns immer mehr, wer den ganzen Souvenirkram eigentlich kauft.

Tag 17: Organ Pipe

Nachdem wir gestern Kojoten gesehen hatten, durften wir sie letzte Nacht auch hören. Erstaunt waren wir heute morgen trotzdem, dass unser Auto wohl genauer untersucht wurde. Aber lieber ein Kojote auf dem Dach als ein Marder unter der Haube. Attraktion des Tages war das Organ Pipe Cactus National Monument an der Grenze zu Mexiko. Diese Kakteen mit bis zu 30 „Orgelpfeifen“ wachsen in den USA nur hier und machen den Saguaros Konkurrenz. Auch unseren zweiten Kakteen-Park haben wir ausgiebig besichtigt. Ansonsten sind wir geradeaus gefahren, haben bei „Dairy Queen“ die Eisdielensaison eröffnet und bereiten uns auf die Großstadt Phoenix und unsere Weiterreise ins kalte Wisconsin vor. Morgen gibt es wieder Fotos von und dann auch mit uns.

Tag 16: Saguaro – Why – Ajo

Why? Ja, warum sind wir nicht in Why geblieben? Dabei hat Why doch alles was man braucht: Gas, Food und Lodging! Naja, das war’s dann aber auch. Eine Tankstelle, einen Laden und ein Motel (das auch schon bessere Zeiten gesehen hat). Wäre es jetzt 8 Uhr abends gewesen… So muss Why (es heißt übrigens so wegen der Y-Kreuzung zweier Straßen-die Einwohner fanden es wohl cool sich Y – wird ausgesprochen wie why – zu nennen) diesen Abend leider ohne uns auskommen.

Aber von Anfang an:

Irgendwie haben wir ja nicht so großen Drang, längere Zeit in Großstädten zu verbringen, wollten eigentlich die letzten Urlaubstage im sonnigen Süden Arizonas verbringen und fuhren also von Tuscon zunächst in den Saguaro-National-Park. Die Kakteen sind schon beeindruckend. Der erste Arm einer Saguaro-Kaktee bildet sich erst nach 80 Jahren Lebenszeit. Teilweise waren ganze Bergänge voll davon. Die Hausbesitzer brauchen ihre Gärten sicher niemals zu bewässern, da alles voll mit Kakteen steht.

Vom Park aus sind wir in das Arizona-Sonora Desert Museum gefahren. Und der Weg hat sich gelohnt. Das Museum ist eigentlich ein riesiger Park, in dem Pflanzen und Tiere der Gegend vorgestellt werden. Bei jedem Bereich stand ein kleiner Tisch und ein „Dozent“ erzählte einem was darüber und beantwortete Fragen. Richtig toll gemacht. An jedem Tiergehege gab es Stempel mit den Fußspuren der Tiere, die die Kinder in ihr Parkheftchen einstempeln konnten. Und endlich haben wir auch die Dosis „wildlife“ gesehen, die uns bis jetzt fehlte (die toten Kojoten auf dem Highway lassen wir mal außen vor). Und natürlich waren wir auch bei der Flugshow der Raubvögel – wir wurden auf unserem Weg durch den Park ja oft genug darauf hingewiesen.

Laut Karte wollten wir ja eigentlich versuchen, in Why zu übernachten, weil wir morgen zum Organ Pipe Cactus National Monument wollen. Warum wir dann doch bis Ajo gefahren sind, steht oben ja schon. Ajo bietet etwas mehr. Und warum Ajo Ajo heißt erfahren wir sicher heute Abend.

:-)

Tag 15: von Bisbee nach Tucson

Gestern Abend haben wir nicht nur unseren Hunger gestillt, sondern mal richtig gut gegessen. Das Curtain Call Restaurant gehört zum Theater von Bisbee, und die Betreiber/Schauspieler/Maskenbildner kochen und bedienen auch. Sie fahren einmal im Jahr ins Elsass, das war zu schmecken. Es gab als eine der vier Beilagen sogar Rotkraut! Heute Morgen die große Überraschung: Es schneit! Den ungläubigen Augen der Einheimischen nach zu urteilen kommt das nur alle Jubeljahre vor. Bisbee wirbt schließlich mit seinem Klima (siehe Foto)… Nach etlichen Kleinstädten haben wir heute gedacht: Jetzt mal in die Big City. Tucson ist Arizonas zweitgrößte Metropole und wirbt mit seiner historischen Altstadt aus dem 19. Jahrhundert. Wir in dieser Hinsicht anspruchsvollen Gelnhäuser fanden sie weniger prickelnd. Das Bild mit Anne zeigt im Hintergrund eines der herausragenden Gebäude im Historic District! Viel netter war es um Tucson herum: Hübsche Kakteen (morgen mehr und größer), eine spanische Mission und Amerikas größter Flugzeugfriedhof mit mehr als 5000 Wracks.