Tag 10: Über Gargantas do Sil und Las Medulas nach Ponferrada

Wir haben morgens Santiago de Compostela über die Autobahn verlassen und sind dann bei Ourense auf eine kleine, weil landschaftlich schöne Nebenstraße abgebogen. Rund 100 Kilometer ging es auf und ab, sehr kurvig und teils in Serpentinen die Gargantas do Sil entlang. Das ist ein ziemlich tiefer Canyon, der das aufgestaute Flüsschen Sil führt. Immer wieder gab es Atem beraubende Ausblicke hinunter. Danach haben wir auf dem Weg zu unserem Tagesziel Ponferrada in Kastilien-Leon noch Las Medulas besucht, ein Gold-Minen-Gebiet aus römischer Zeit. In dem mehrere Quadratkilometer großen Areal sollen Zehntausende Sklaven gearbeitet haben. Um das Edelmetall aus dem orangefarben leuchtenden Gestein zu graben, haben die Römer die Hügel geflutet, bis sie auseinander brachen. Heute übrig geblieben ist eine zerklüftete Landschaft (auch Unesco-Weltkulturerbe), die einen ans Canyonland im Südwesten der USA erinnert. Auf einem kleinen Pfad kann man das Gebiet ablaufen. In Ponferrada schließlich haben wir abends noch das städtische Schmuckstück angeschaut: eine Templerburg, die ab dem 12. Jahrhundert errichtet wurde, um den Jakobsweg zu sichern. Nachfolgend die schönsten Motive eines schönen Tages.

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